Dennis Seeger, der Kandidat der Schwalbacher CDU für die Bürgermeisterwahlen 2020.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung unter der Leitung von Landtagsabgeordnetem Christian Heinz am Dienstag, dem 28.05., wurde der 38-Jährige Polizeihauptkommissar und zweifache Familienvater mit breiter Mehrheit nominiert. Weitere Bewerbungen gab es nicht.

Wie bereits zuvor intern angekündigt, erklärte der bisherige Stadtverbandsvorsitzende Jochen Zehnter zu Beginn der Veranstaltung seinen vorzeitigen Rückzug von diesem Amt aus persönlichen Gründen. Er wird in der CDU weiterhin engagiert bleiben, sich aber auf seine Mitarbeit als Stadtverordneter in der Fraktion konzentrieren. Bis zu einer umfassenden Neuaufstellung des Vorstands auf der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung im Herbst übernimmt Axel Fink als Stellvertretender Vorsitzender kommissarisch die Leitung des Stadtverbandes. Fink und Heinz in ihren Redebeiträgen und die Versammlungsteilnehmer durch ihren Beifall dankten Zehnter für seinen hohen persönlichen Einsatz in den zurückliegenden Jahren.

Bei der anschließenden Kandidatenvorstellung drückte Dennis Seeger zunächst seine tiefe Verbundenheit mit Schwalbach aus: „Seit 2006 leben wir nun in Schwalbach. Und ich kann mir wirklich keinen besseren Ort vorstellen, an dem ich meine Kinder aufwachsen sehen möchte, keinen schöneren Ort vorstellen, an dem ich mit meiner Frau gemeinsam alt werden will. Und das ist auch ein herausragender Punkt meiner Motivation, Schwalbach an entscheidender Stelle mitzugestalten.“

Als inhaltliche Schwerpunkte nannte Seeger einerseits den Bereich Sicherheit und Prävention und andererseits den Bereich Familie, Kinder und Senioren.

Des Weiteren möchte Seeger die Transparenz des Verwaltungshandelns und der politischen Entscheidungsfindung verbessern und damit für seine Person bereits im Wahlkampf Standards setzen. Seeger: „Die Wichtigkeit von Kommunikation auf allen Ebenen, ob als Sachbearbeiter oder als Führungskraft, als Polizeibeamter, Freund, Ehemann oder Familienvater war mir schon immer wichtig. Und diese Wichtigkeit möchte ich auch in den Vordergrund meiner Kandidatur und als Leitsatz über alle Themen bringen. Ich glaube, eine Verwaltung, ein Bürgermeister, muss heute transparenter sein denn je, muss noch viel ansprechbarer sein. Kein Mensch kann von sich behaupten, alle Lösungen für alle Probleme zu haben. Aber ich glaube, dass wir gemeinsam vieles erarbeiten können. Ich will zuhören. Ich will durch noch mehr Transparenz dazu beitragen, dass auch die schwierigsten Entscheidungen für alle nachvollziehbar sind.“

Wichtig ist Seeger dementsprechend auch die Verbesserung des politischen Klimas und der Zusammenarbeit in der Stadt: „Als Polizeihauptkommissar bin ich von Natur aus ein objektiver, von Sachargumenten geleiteter Mensch, dem Neutralität sehr wichtig ist. Ich bin fest davon überzeugt, dass mir diese Eigenschaften helfen werden als Bürgermeister fraktionsübergreifende Lösungen herzustellen. Bei Meinungsverschiedenheiten sehe ich mich in der Lage im Sinne der Sache, also für Schwalbach, vermittelnd zur Klärung beizutragen.“

„Vieles läuft in Schwalbach recht gut, aber vieles kann und muss auch noch deutlich besser werden“, hob auch Fink die Zielrichtung hervor. Die Planung der weiteren Aktivitäten und die nähere inhaltliche Abstimmung der zu behandelnden Themen wollen Partei und Kandidat in Kürze gemeinsam angehen.

Bei der Schwalbacher CDU herrscht nach dieser Versammlung breite Aufbruchsstimmung. Nach der Erfolgsserie der CDU Main-Taunus bei Direktwahlen in Sulzbach, Hattersheim, Flörsheim, Hofheim und Eppstein rechnet sich die Union gute Chancen aus, mit Dennis Seeger auch das Rennen in Schwalbach für sich zu entscheiden. „Dennis Seeger ist ein hervorragender Kandidat, der mit seinem beruflichen und familiären Hintergrund, seiner Führungserfahrung im Öffentlichen Dienst und seiner offenen und kommunikativen Art bestens geeignet ist, um Schwalbach entscheidend voran zu bringen“, so Fink zusammenfassend.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.dennisseeger.de.